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Interaktive Zeitreise

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Interaktive Friedrichstadt-Zeitreise

Blick in die Geschichte
Friedrichstadt in 15 Epochen –
entdecken Sie die Meilensteine
von 1621 bis in die Zukunft

„Frieden im Land? 70 nach 45“

Internationale Wander-Kunstausstellung kommt nach Friedrichstadt Öffnungszeiten: freitags bis sonntags, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Ort
Synagoge Friedrichstadt

Veranstalter
Doris-Rüstig-Ladewig-Stiftung

Termine
Sa, 09.05.2015, 14:00 Uhr - So, 07.06.2015, 17:00 Uhr

49 internationale Künstler und Künstlerinnen stellen sich der Frage: Haben wir Frieden im Land, 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges? Circa 60 Kunstwerke – darunter Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Objekt und Installation – zeigen individuelle Stellungnahmen zu diesem gesellschaftlich bedeutsamen Thema.


Da der Friedensgedanke ins Land getragen werden soll, ist diese Ausstellung bewusst als Wanderausstellung konzipiert und wird an 11 Orten in Schleswig-Holstein und Dänemark gezeigt.
Als zweite Station nach der Eröffnungsveranstaltung in Schleswig kommt die Kunstausstellung nach Friedrichstadt. Die ehemalige Synagoge ist als Ort geradezu prädestiniert, um sich mit den bildnerischen Aussagen der Künstler zum Thema „Frieden“ auseinander zu setzen. Geschichtsträchtiges Datum für die Vernissage in Friedrichstadt: der 8. Mai 2015. Der 8. Mai 1945 ist der sogenannte VE-Day (Abkürzung für Victory-in-Europe Day/Sieg-in-Europa- Tag) und bezeichnet das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. 70 Jahre später wird nun um 19:00 Uhr die Ausstellung in Friedrichstadt eröffnet.


„Die Abwesenheit von Krieg ist noch kein Frieden, aber eine Vorstufe dazu.“ schreibt Jürgen Baum, Künstler und Projektleiter, in seinem Konzept zur Ausstellung. „Vielleicht ist es das Drama unserer Existenz, dass wir uns brauchen und uns dennoch hassen oder sogar umbringen können. Frieden können wir also nur zusammen erreichen, und auch dann ist er kein bleibender Wert, kein Dauerzustand. Das bedeutet, wir und unsere Fantasie sind ständig gefragt und gefordert, Frieden immer wieder neu zu kreieren und gestalten.“ Kultur leben, aufeinander zugehen und sich kennenlernen - trotz Ängsten und Unsicherheit - kann ein Schritt zu mehr Frieden sein. Und mit diesem Ausstellungsprojekt wollen die Künstler gemeinsam mit den Besuchern diesen Schritt wagen.


In Zusammenarbeit mit den Künstlern und Projektleitern Jürgen Baum und Renate Basten organisierte der Vorstand der Doris Rüstig-Ladewig Stiftung, Helmut R. Klein, Harald Quiotek und Mechthild Wichmann-Kramp, die Ausschreibung für die internationale Kunstausstellung „Frieden im Land? 70 nach 45“. Aus den Bewerbungen von mehr als 80 Künstlern und Künstlerinnen mit ca. 200 Werken wählte die Jury, Kunsthistorikerin Elisabeth Hertzum aus Apenrade, Prof. Dr. Klaus-Ove Kahrmann, Universität Bielefeld und M. Wichmann-Kramp, DRL-Stiftung, insgesamt 60 Werke von 49 Künstlerinnen und Künstlern aus. Wir freuen uns über die Teilnahme so prominenter Künstler wie E. Göttlicher und J. Koblasa.


Das Projekt wird unterstützt durch die Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg, der Kulturstiftung der Nord-Ostsee Sparkasse und den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Zu den Sponsoren der Stiftung gehören auch die Nord-Ostsee Sparkasse und die Stadtwerke Schleswig. Die Werke werden vom 13.03.2015 bis 05.04.2015 in der Doris Rüstig-Ladewig Stiftung gezeigt und wandern nach ihrem Stopp in Friedrichstadt über 9 weitere Orte bis nach Dänemark. 

SERVICENUMMER +49 (0)4881-93930